Öffentliche Planauflage - Transformatorenstation Trön Süd

Datum:

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen
Öffentliche Planauflage
für:

S-0176963.1
Transformatorenstation Trön Süd
- Neubau auf Parzelle 2519 der Gemeinde Hauptwil
Koordinaten: 2740495/1261221

L-0189581.2
20 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Pelagiberg und Trön Süd
- Neubau einer Kabelleitung, inkl. Teilverkabelung der Freileitung

L-0233665.1
20 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Mollishausen und Trön Süd
- Neubau einer Kabelleitung, inkl. Teilverkabelung der Freileitung

L-0233666.1
20 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Trön und Trön Süd
- Neubau einer Kabelleitung, inkl. Teilverkabelung der Freileitung

L-0233667.1
20 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Ergeten und Trön Süd
- Neubau einer Kabelleitung, inkl. Teilverkabelung der Freileitung

Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Kierzek AG, Schützenstrasse 28, 8280 Kreuzlingen, im Namen von Politische Gemeinde Hauptwil, Oberdorfstrasse 3, 9213 Hauptwil, die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingereicht.

Die Gesuchsunterlagen werden vom 07. Januar 2022 bis zum 05. Februar 2022 im Gemeindehaus Hauptwil öffentlich aufgelegt.

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG).

Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen:

  1. Einsprachen gegen die Enteignung;
  2. Begehren nach den Artikeln 7–10 EntG;
  3. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG);
  4. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG);
  5. die geforderte Enteignungsentschädigung.

Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.