Blaualgen: Trübes Wasser vorsichtshalber meiden
Datum:
Blaualgen
Bitte wenden Sie sich bei Verdacht auf eine Blaualgenblüte an das Amt für Umwelt (058 345 51 51 oder gewaesserbiologie.afu(at)tg.ch, Bürozeiten) oder die Polizei (117).
- Blaualgen kommen natürlicherweise in allen Gewässern vor und gehören zu unserem Ökosystem
- Deren Vorkommen ist in der Regel unproblematisch
- Wenn Blaualgen von Auge sichtbar werden (Massenansammlungen) ist Vorsicht geboten
- Hohe Temperaturen, ruhiges Wasser und teilweise auch Nährstoffe können zu einer Massenvermehrung (Blaualgenblüte) führen
- Manche Blaualgen können Gifte bilden, die in hohen Konzentrationen gesundheitsschädlich werden
- Es kann zu Hautreizungen, Erbrechen, Durchfall oder Lähmungen kommen
- Am gefährlichsten sind Blaualgenblüten für Kleinkinder und Hunde
- Bei Verdacht auf eine Blaualgenblüte sollten Warnhinweise und die vorgegebenen Verhaltensregeln beachtet werden
Selbstkontrolle
Bei wärmeren Temperaturen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Blaualgen in stehenden Gewässern wie Seen und Weihern sowie an beruhigten Stellen in Fliessgewässern massenhaft vermehren können. Im Fall eines erhöhten Blaualgen Vorkommens wird geraten, den betroffenen Gewässerabschnitt zu meiden. Als Faustregel gilt: Stehen Sie knietief im Wasser und sehen dabei die eigenen Füsse nicht mehr, wird vom Baden abgeraten. Hunde und Kinder sollten solches Wasser ebenfalls nicht trinken. Bei Fliessgewässern gilt es auftreibenden Algenfetzen oder Algenansammlungen im Uferbereich an beruhigten Stellen aus dem Weg zu gehen und Hunde und Kinder fernzuhalten.
In den letzten Jahren wurden in den Gewässern Märwiler Riet, Nussbaumersee sowie im Rhein und entlang des Bodenseeufers wiederholt Blaualgenvorkommen gemeldet und bestätigt. Auch künftig ist an diesen Stelln mit erneuten Vermehrungen zu rechnen. Erhöhte Aufmerksamkeit ist geboten.
Weitere Informationen: Blaualgen (tg.ch)
