Die Sitterfähre Gertau ist zurück
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Nach dem Hochwasserschaden im vergangenen Jahr ist die Sitterfähre Gertau wieder aufgebaut. Die bisherige Fähre wurde stark beschädigt und musste ersetzt werden. Auch die Drahtseilverankerung sowie Teile der Halterungen wurden durch die Kraft des Wassers in Mitleidenschaft gezogen.
Inzwischen konnte eine komplett neue Fähre realisiert werden. Gebaut wurde sie durch die Firma Mändli Bootsbau in Beringen. Gleichzeitig wurden die Verankerungen, die Seile sowie die Halterungen und Befestigungen erneuert. Auch die bestehende Buhne wurde nochmals überprüft und die Wasserführung aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Hochwasserereignissen weiter optimiert.
Im Zuge des Wiederaufbaus wurden zudem die Versicherungsfragen überprüft und neu geregelt. Damit wurde nicht nur das Boot ersetzt, sondern die gesamte Anlage sorgfältig instand gestellt und verbessert.
Die Sitterfähre ist ein besonderes Kulturgut der Gemeinde Hauptwil-Gottshaus und der ganzen Region. Sie verbindet die Gertau mit der Degenau und ist für viele Menschen ein beliebtes Ziel bei Spaziergängen, Wanderungen, Velotouren und Ausflügen.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die den Wiederaufbau möglich gemacht haben. Besonders danken wir dem Kulturamt des Kantons Thurgau, das den Wiederaufbau aus dem Lotteriefonds mit einem Beitrag von CHF 20’000 unterstützt hat. Ebenso danken wir der Stadt Bischofszell, der Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf, den beteiligten Unternehmen sowie den kantonalen Fachstellen für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit.
Wir freuen uns sehr, dass mit der Sitterfähre Gertau ein wertvolles Stück regionaler Geschichte erhalten bleibt und wieder genutzt werden kann.
